Unglaublich – unfassbar – spannend – sehr gern
nicht wirklich – definitiv – ich freu‘ mich auf Sie
wenn Sie mal schauen wollen
schön, dass Sie bei uns sind
soziale Netzwerke, Community
danke für die Einschätzungen
das Gespräch haben wir kurz vor der Sendung aufgezeichnet
was ich Sie gern fragen möchte
da möchte ich jetzt mal nachhaken
mit der Bitte um eine kurze Antwort
wahnsinnig interessant, ein Stück weit, an dieser Stelle, am Ende des Tages
zukunftsfähig, zutiefst überzeugt
minutengenauer Stauzeitrechner
Nebensachen I:
Es gehe (ihr) einzig und allein darum, dass man „die Welt in die Sprache zwingt.“ – Eva Strittmatter (8.2. 1930 – 3.1. 2011), in einem Gespräch einer FS-Dokumentation zu ihrem 80. Geburtstag.
Nebensachen II:
Der Punkt ist unnötig; er widerspricht den Gedanken-Gebilden, in denen er nicht vorkommt. Er befördert, erzwingt manchmal sogar, Sätze zu beenden, die noch nicht zu Ende sind. Er bremst das Fließen der Gedanken und staut die Wörterflut, sodass sie sich zurückzuweichen genötigt sehen und oft unwiederholbar verloren gehen. Warum also gibt es dann diesen Punkt?
Anders als seine Geschwister, Ausruf- und Fragezeichen, ist er in der mündlichen Umgangssprache explizit so gut wie unhörbar. Beim Versuch, die Satzzeichen mitzudenken, stellen sich diese, unmittelbar und sperrig, dem Denken in den Weg; der Vorgang der Transformation in die Schriftsprache scheint dann aber für die kopfgesteuerte Hand, unbewusst und automatisch , zu bedeuten, sofort auf Zeichensetzung umzustellen Und wenn dieser Prozess erst mal läuft, fällt es vermutlich überaus schwer, all diese „verrückten“ Zeichen plötzlich wegzulassen?