In der abendlichen Stille
wandern Schatten durch den Stadtpark
über Steine, Treppen, Wege
über rissigen Asphalt
Und die Sonne des Homer –
sieh‘ nur: sie lächelt heute uns
(Frei nach Friedrich Schiller: „Elegie“)
Der Lauf der Zeit
Sonne des Homer
In der abendlichen Stille
wandern Schatten durch den Stadtpark
über Steine, Treppen, Wege
über rissigen Asphalt
Und die Sonne des Homer –
sieh‘ nur: sie lächelt heute uns
(Frei nach Friedrich Schiller: „Elegie“)
Nichts bleibt, es war nur da.
An manchen Tagen in den Tag hinein gelebt
doch warum nicht an vielen?
In manchen Nächten in den Tag geträumt
vielleicht sogar an viel zu vielen?
Nichts bleibt, es war nur da.
Es bleibt: das Nichts, was es auch immer sei und war
mal Freund, mal Feind der Nächte, die ein Leben waren
verhüllt, verborgen wie Atlantis – lebenslang.
und wie vielleicht das tiefe Rot im See versinkt
Sieh, wie im Sommergelb mit dir der Sommer schreitet
und wie vielleicht ein tiefes Rot im See versinkt?
Schau nur: wie im späten Abend-Blau der Tag entgleitet
und wie vielleicht ein Kind am Wasser eigne Lieder singt…
Am off’nen Fenster blieb ich lange stehn
vor bitter-kalter Schneenacht-Stille
und sah, so schien es mir, in kaum verblasste
unvergess’ne Bilder-Welten
geraffte Zeitfrequenzen – stumm beredt
schneenacht-gemäß gefügt und fort sofort
Vielleicht, dass sie in Träumen einmal wiederkehren…
Schau, wie beim Blick
in unverschämtes Rot der nahen Nacht
sich kinderleicht Kristall
auf schneebedeckte Dächer legen will
***
Parksekunde
So geh auch du, um stehenbleiben zu können, und zu schauen, ob der Weg weitergeht?
Um im Augenblicks-Rund das Entdeckte als InBild des Weiter-So aufzubewahren.
(Für die Frauen im Park…)