Was bleibt?

PROLOG (Entwurf) zu:
„Bleibst du, wenn du gehst?“ – Theaterstück von Christian Lex
(Für Christian, Matthias, Michaela und Stefanie)
Die vier Spieler begehen die Bühne, kreuz und quer; sie sprechen einander nicht direkt an, sondern entweder ins Publikum oder ins „Leere“ nebenan.
Noch sind keine schlüssigen Dialoge der „Gehenden“ erkennbar, nur Bruchstücke davon.
Es ist ein Kreisen (auch optisch) um den Verlust und um das, was dennoch bliebe. Die O-Ton-Besetzung wäre zu erarbeiten. 
O-Töne im Wechsel:
Was bleibt, wenn du gehst?
Wenn einer geht, bleibt ein anderer zurück.
Bleib, solange es geht.
Nichts wird bleiben.
Warum ist hier keine Frage zu beantworten?
Alles bleibt: anders, wenn du gehst.
Und wenn Gehen das verändert, was bleibt?
Mit dem Nichts weiß ich nichts anzufangen.
Was bleibt mir ?
„Wie kann ich gehen, wenn ich nicht weiß, wie ich gelebt habe?“ 1)
 Wenn du gehst, bleibe ich bei dir.
Wer nicht leiden kann, muss nicht leben.
Das Vergehende ist das Bleibende
„Die Bäume auf der Heimfahrt, schamlos grün…“ 2)
Was vom Leben übrig bleibt…
Alle:      Wir werden sehen!
BLACK
1) Zitat: Heinz Rühmann in der „Feuerzangenbowle“
2) Zitat: Heiner Müller „Herzkranzgefäß“

Autor: Lutz Neumann

Siehe auf der Website "Der Lauf der Zeit" sind öffentlich sichtbar

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